Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) hat gemeinsam mit ihren fünf Einrichtungen (Staatliche Museen zu Berlin, Staatsbibliothek zu Berlin, Geheimes Staatsarchiv PK, Ibero-Amerikanisches Institut, Staatliches Institut für Musikforschung) eine Markenarchitektur entwickelt, die die Zusammengehörigkeit der Institutionen unterstreicht. Seit Juli 2011 führen die SPK und ihre Einrichtungen daher neue Logos und verwenden eine neue gemeinsame Geschäftsausstattung. Auch der SPK-Webauftritt wird auf das neue Erscheinungsbild umgestellt.
Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, setzte sich bereits zu Beginn seiner Amtszeit 2008 zum Ziel, das Profil der SPK zu schärfen und deutlicher sichtbar zu machen. Vor allem sollte die Zusammengehörigkeit der fünf Einrichtungen zur SPK stärker als bisher betont werden. Noch im selben Jahr wurde daher ein breit angelegter Marken- und Fundraisingentwicklungsprozesses angestoßen. Mit den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, soll die SPK noch attraktiver für potenzielle Förderer, Freunde, Partner und sonstige Zuwendungsgeber werden.
Zur Einführung der neuen Markenarchitektur erklärte Professor Parzinger: „Dies ist ein erster Schritt, in der Außenwahrnehmung wie im inneren Gefüge das Profil der SPK klarer hervortreten zu lassen: als eine Institution, die Kultur und Kunst mit Wissenschaft und Forschung in einzigartiger Weise verbindet.“
Die Markenarchitektur spiegelt die innere Struktur der SPK wider. Das Dach ist die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und wird repräsentiert durch den Präsidenten. Um die institutionelle Vielfalt innerhalb der Stiftung sichtbar zu machen, hat jede der unter dem Dach angeordneten fünf Einrichtungen ein eigenes Logo. Zusätzlich haben auch die Sammlungen und Institute der Staatlichen Museen jeweils ihr eigenes Logo. Sie alle verbindet das gemeinsame Bildzeichen. Dies macht die Zusammengehörigkeit aller Einrichtungen sichtbar und ermöglicht gleichzeitig ein hohes Maß an eigener öffentlicher Wahrnehmung.
Das neue gemeinsame Bildzeichen – der Adlerkopf mit Schwinge - zitiert das bisherige Logo in einem Ausschnitt. Dieses war 1962 von dem Bildhauer Karl Roth als Dienstsiegel für die Stiftung entworfen worden. Es lehnte sich an den Wappenadler des Freistaates Preußen an. 1977 wurde das Logo dann von dem Berliner Designer Wieland Schütz weiterentwickelt. Damit verbindet das neue gemeinsame Bildzeichen nunmehr ein ursprünglich historisches Element, den preußischen Adler, mit modernem Design. So empfiehlt sich die SPK insgesamt als eine in der Tradition verwurzelte und gleichzeitig zukunftsorientierte Institution. 
Die neue Markenarchitektur der SPK
Die Logos der Sammlungen und Institute der Staatlichen Museen zu Berlin