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Was die SPK in 2025 macht
News vom 13.03.2025
Mit einem reichhaltigen Bühnenprogramm stellten die Akteur*innen der SPK in der James-Simon-Galerie die Schwerpunkte des Jahres vor

Über 200 Gäste aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus und Gesellschaft kamen am 12. März zum Jahresempfang der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in die James-Simon-Galerie auf der Berliner Museumsinsel. Darunter waren u.a. die Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, sowie Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Begrüßt wurden Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses, zahlreiche Berliner Intendant*innen, Museumsdirektor*innen sowie Chef*innen namhafter Unternehmen. Beim nun schon traditionellen Jahresempfang stellten die Einrichtungen der SPK Highlights und Schwerpunkte des laufenden Jahres vor. Es war der letzte Jahresempfang des scheidenden Präsidenten Hermann Parzinger und der erste seiner designierten Nachfolgerin Marion Ackermann.
Der SPK-Präsident verwies auf den aktuellen Stand der Reform, die im laufenden Jahr weitgehend abgeschlossen sein wird: „Es war ein Erfolg, dass der Deutsche Bundestag noch vor der Wahl Ende Januar das neue Stiftungsgesetz mit großer Mehrheit beschlossen hat. Das war der Schlussstein unserer Reform, jetzt geht es darum, eine Satzung auszufertigen. Die neue SPK ist damit legitimiert. Wichtig für die Zukunft der SPK ist auch der Strategieprozess, der unter dem Motto: ‚Wir verbinden Menschen, Zeiten und Räume‘ steht“.
Besonders im Fokus der SPK-Strategie ist das Thema Publikumsgewinnung. Im vergangenen Jahr zählten die Staatlichen Museen gut 3,7 Millionen Besucherinnen und Besucher trotz geschlossenem Pergamonmuseum, zusätzlichen Schließtagen und -zeiten sowie höherer Eintrittspreise. Die Staatsbibliothek verzeichnete in ihren beiden Häusern über 1,2 Millionen Besuche.
Der SPK-Präsident hob hervor, dass auch Kultureinrichtungen durch die derzeitige Weltlage stark gefordert seien und die verschiedenen Publika gerade jetzt auf Archive, Bibliotheken und Museen vertrauen: „Unser Auftrag ist die Wissensvermittlung. Wir sind freie und unabhängige Einrichtungen und haben die Aufgabe, mit unserer Arbeit aufzuklären, Toleranz zu vermitteln und Zusammenhänge zu erklären. Deshalb vertrauen uns Millionen von Besucherinnen und Besuchern, Nutzerinnen und Nutzer.“