Statement der SPK zur Ankündigung des US-Präsidenten

News vom 28.03.2025

Donald Trump will per Dekret die amerikanische Geschichte umdeuten

Schreibtisch mit Dokumenten, die von Frauen durchgesehen werden
© Smithsonian Institution, National Museum of Asian Art /Foto: Joanna Gohmann

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, und seine designierte Nachfolgerin Marion Ackermann haben die Ankündigung des US-Präsidenten, Einfluss auf Museen zu nehmen, um Darstellungen zur amerikanischen Geschichte zu beeinflussen, scharf kritisiert. „Nach dem Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit greift der amerikanische Präsident nun die unabhängigen Museen an. In freien Gesellschaften führen wir Diskurse, handeln die Dinge aus, aber lassen nicht zu, dass per Dekret bestimmt wird, was gedacht und gezeigt wird. Die Einrichtungen, die der Aufklärung verpflichtet sind, brauchen Freiräume, um wirken zu können. Diese Einrichtungen werden nun politisch bevormundet. Es ist ein antiintellektueller Kampf, der gegen alles zielt, was den Menschen frei macht. Wir sind solidarisch mit unseren Kolleginnen und Kollegen in den amerikanischen Museen, besonders mit unseren Partnern der Smithsonian Institution, und werden unsere Kooperationen fortsetzen, gerade jetzt!“

Weiterführende Links

zur Übersicht